Vor einiger Zeit kam ich mal auf den Gedanken, dass man jegliche Accounts irgendwo speichern kann, um diese nach seinem Tod an jemanden weiterzugeben. Die Idee dahinter ist, dass man vielleicht einerseits wichtige Passwoerter mit in den Tod nimmt, andererseits dass Menschen mittlerweile viele soziale Onlineaktivitaeten haben und dort im Falle eines ploetzlichen Ablebens keiner Bescheid bekommt, da die Verwandten vielleicht auch gar nichts davon wissen.
Seither hatte ich aber nie den Fall, dass so ein Testament 2.0 fuer irgendjemand von Bedeutung ist. Das hat sich mit diesem Slashdot-Eintrag heute geaendert.
Ich schlage vor, dass man sich dafuer einmal pro Monat per Mail oder sonstwie an einer Adresse melden muss - bleibt die Mail aus, wird der "Erbe" automatisch benachrichtigt und kann die Accounts/Notizen/whatever.. einsehen. Die Frage nach dem (notariell) sicheren Speicherplatz ist noch ungeloest, von daher wird es ein richtiges Testament auf weiteres nicht ersetzen. Dennoch wird es sicherlich einen steigenden Bedarf in dieser Richtung geben. Kann das dann mal bitte jemand umsetzen?
